Am Mittwochabend, nach einer relativ kurzweiligen Fahrt durch die sehenswerten Thurgauer Apfelfelder, trafen die Triesnerinnen auf den FC Weinfelden-Bürglen. Es galt für die Eberle Elf sich für die Niederlage aus der vergangenen Saison zu revanchieren. Glücklicherweise übernahm Zuppy bei der Matchbesprechung das Reden, da ansonsten aufgrund Egons Heiserkeit die Frauen wahrscheinlich jetzt noch nicht verstanden hätten, was zu tun war.

Nach einem kurzen, knackigen Aufwärmen begann bereits das Spiel. Die Triesnerinnen hatten zunächst enorm Mühe ins Spiel zu finden. Nach einigen Minuten dann ein gut ausgeführtes Pressing der Triesner Offensive, Suhner machte Druck auf die Torhüterin, konnte ihr den Ball abluxen und so zum 0:1 einnetzen. Die Gäste hatten jedoch immer noch nicht richtig ins Spiel gefunden, was sich bald abzeichnete indem die Weinfeldnerinnen zum 1:1 ausglichen. Die Triesnerinnen merkten, dass das nicht reichte um 3 Punkte mit nach Hause zu nehmen. In der 27. Minute sprintete das Laufmonster Kälbi auf der rechten Seite bis zur Linie, legte den Ball zurück auf Suhner, welche dann seelenruhig auf 1:2 erhöhen konnte. Das Dienstags-Training hat sich bereits als erfolgreich erwiesen! 😉 Kurz darauf folgte ein Eckball, ausgeführt von Ala(t)or, direkt ins Goal zum 1:3!!! Einmal mehr sorgte Alabor für ein Traumtor! Weitere vielversprechende Chancen für die Gäste in der ersten Hälfte wurden meist aufgrund angeblichen Offside-Positionen abgepfiffen.

Die Triesnerinnen führten zwar, dies war jedoch der einzige positive Aspekt des Spiels. Eberle wollte in der 2. Halbzeit von seinen Schützlingen mehr sehen! Zusammen spielen und das Spiel von hinten aufbauen lautete die Devise. Auch der Start in die zweiten 45 Minuten verlief harzig. In der 55. Minute dann der Rückschlag, die Heimmannschaft konnte einen umstrittenen Freistoss zum 2:3 verwandeln. Der FC Triesen wollte sofort reagieren und Zuppy tankte sich durch bis zur Strafraumgrenze, wo sie gefoult wurde. Der Freistoss wurde von Alabor souverän direkt und lockerleicht versenkt. 2:4! In der 65. Minute erneut ein gekonntes Zusammenspiel der routinierten Zuppy auf Alabor, welche zum 2:5 einschieben konnte. Eine weitere Chance wurde durch die beiden Eingewechselten Aggeler und Petkovic erspielt, Petkovic verpasste ihr 1. Saisontor nur knapp. Das Spiel verlief weiterhin schwerfällig und alle warteten auf den Schlusspfiff des Schiedsrichters. Kurz vor Abpfiff fiel noch das 3:5, erzielt durch einen Weitschuss der Weinfeldnerinnen.

Fazit zum Spiel: „Hoptsach gwunna!!!“

Mit 3 Spielen, 9 Punkten und einigen Strafpunkten grüssen die Triesnerinnen von der Tabellenspitze.

 

FC Weinfelden-Bürglen – FC Triesen 3:5 (1:3)

Aufstellung: Ana Maria Lopez Correa, Bigger, Ott, Dinosaurier Mullis, Annscheliiika Meier, Kälbi, Schmidt, Zuppy, Gerner, Alabor, Suhner

Ersatz: Aggeler, Hasler, Petkovic

Tore: 0:1 8. Suhner, 1:1 15. Weinfelden, 1:2 30. Suhner, 1:3 38. Alabor, 2:3 55. Weinfelden, 2:4 56. Alabor, 2:5 65. Alabor, 3:5 90. Weinfelden

Verwarnungen: Gelb für Zuppy (Unsportlichkeit), gefühlte 100 Fouleinwürfe

Bemerkungen: Triesen ohne Kindle, Bolt, Török (verletzt), Müller (Praktikum auf Reisplantage in Indonesien), Fasel (Kuschelurlaub in Bella Italia), Schneider (Einsatz bei der Feuerwehr)

Bemerkenswert

An der Formation „Igel“ muss in den nächsten Spielen noch geübt werden.

Ein Hund wurde auf dem Spielfeld gesichtet…

Auch Bigger wollte gegen Schluss ihr Glück vor dem Tor als Verteidigerin versuchen. Biggers Kommentar zu diesem harmlosen Schuss: „I han doch au mol wella schüssa! Aber i schüss jo wia a Tussii…“

Alabors Manöver an den Gegenspielerinnen werden immer innovativer. Sie zog die Weinfeldnerin kurzerhand an ihrem Zopf zurück.

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