Frauen 1. Mannschaft: Wichtiger Heimsieg

 

Das Team von Anton Kindle begrüsste diesen Samstag den FC Münsterlingen auf der heimischen Blumenau zu einem heissen Duell. Nach dem gelungenen Spiel der Männer wollten es die Frauen ihnen gleich tun.

Eins stand am frühen Samstagabend ganz klar im Vordergrund: Cärmi‘s Comeback!

Wer hätte gedacht, dass sich Carmen Alabor erneut auf den heimischen Rasen der Blumenau stürzen würde? Eigentlich alle bis auf sie selbst (-; Nach zwei verpatzten Heimspielen, hiess es für die Kindle-Elf dieses Wochenende: „Alles oder Nichts!“. Zitat Kindle „Miar wen jo ned, dass mr ez nurno uswärts gi gwinna gon!“. In der Vorrunde konnte man das Spiel nicht für sich entscheiden. Ein mageres 3:3 Resultat und ein krampfiges Spiel schwebte noch in der Erinnerung der Spielerinnen, denn gegen den Tabellenletzten FC Münsterlingen hatten sich in den letzten Wochen noch so einige Gegner die Zähne ausgebissen.

Beide Teams starteten schwer ins Spiel. Die Trägheit der Spielerinnen war nicht zu übersehen. Mit klar mehr Ballbesitz versuchten die Triesnerinnen sich ihre Chancen herauszuspielen, was nicht wirklich funktionieren wollte. Mit der taktisch starken Zuppy auf der Aussenbahn wurden des Öfteren Angriffe gestartet, doch bis anhin fehlte es noch an der Effizienz vor dem Tor. Ein altbekanntes Problem bei unseren Damen. Die Gegner werden von Mal zu Mal von ihrer letzten Frau gerettet. Die Torhüterin zeigt ein ausgezeichnetes Spiel und ist mit Abstand die beste Frau auf dem Platz. In der 35. Minute war es dann leider so weit. Durch gekonntes Passspiel und zu wenig aggressivem Tackling in der Triesner Abwehr kommt die gegnerische Spielerin zu einer Schussposition von gut 20 Metern und platziert das weisse Leder genau unter die Latte von Bärtschs Tor. Chrigel leider zu klein und/oder zu sprungschwach für diesen Ball. Immer wieder dieselben Tore. Der erste grosse Wechsel bei den Triesnerinnen und Carmen Alabor betritt zum ersten Mal seit 1.5 Jahren wieder das grosse Grün. Spannung pur! Ist sie dem Druck gewachsen? Hält sie konditionell durch? Das wird natürlich sofort getestet! Zuppy lanciert erneut einen Angriff. Cärmi denkt kurz nach, ob sie den Sprint überhaupt ansetzen soll, sieht dann aber doch keine andere Möglichkeit und spurtet los. Alabor läuft quer über links, der Ball ist etwas lang geraten, Alabor sprintet und sprintet und stoppt den Ball gekonnt auf der Grundlinie, doch als sich Cärmi wieder umdreht steht da bereits eine Gegnerin und luchst ihr den Ball ab. Schade! Weitere Chancen von Suhner und Kälbi wurden vergeben. Kälbi’s Pässe erreichen die Mitte nicht und die Schüsse werden abgewehrt. Suhner probiert schon gar nicht erst, einen Pass zu spielen, ein altbekanntes Problem bei unseren lieben Rebecca und das obwohl Cärmi in der Mitte lauert. Eine harzige erste Halbzeit neigt sich dem Ende. Doch noch sind die ersten 45 Minuten nicht um. Nach einem gekonnten Pass von Alabor in der letzten Minute steht Suhner vor 3 Gegnerinnen. Irgendwie schafft Sie es, trotz der Holzfällerarbeit ihrer Gegnerinnen, den Ball in der rechten Tor Ecke zu versenken. Ausgleich!

Die zweite Hälfte dieser Partie war etwas gelöster. Beide Teams finden allmählich ins Spiel. Mirjam Schmidt versuchte sich nach ihrer längeren Verletzungspause wieder im Spiel um das runde Leder und zeigte eine solide Leistung. Ein Schuss von Tamara Bolt in der 48. Minute wurde von der Torwärterin abgewehrt, doch dahinter steht noch Suhner und netzt zu ihrem sechsten Tor in dieser Rückrunde ein (2:1). Wenige Minuten später wieder ein traumhafter Steilpass von Monika Burgmeier auf Alabor, welche nun allein auf den Torwart zu sprintet. Lässig und souverän legt Cärmi den Ball links an der Torhüterin vorbei und platziert den Ball zum 3:1 im Netz! Ein Tor à la bor (Achtung Wortspiel)! Das Comeback ist endgültig geglückt und Cärmi verlässt nach einem Assist und einem Tor das Feld. Sie macht Platz für Annika Vils, welche normalerweise für die B-Juniorinnen spielt. Die junge Stürmerin spielt das erste Mal 11er-Fussball auf die grossen Tore und lässt sich nichts anmerken. Durch ihre Coolness kommt sie zu einigen Ballkontakten. Anton Kindle hofft ab dem Sommer auf die Unterstützung von Vils im Kader seines Frauenteams. Die Triesnerinnen zeigen alles in allem ein holpriges Spiel, aber „gwunna isch gwunna“! Wir freuen uns alle um weitere 3 Punkte und ein Sieg auf der Blumenau.

 

FC Triesen – FC Münsterlingen 3:1 (1:1)

 

Aufstellung: Bärtsch, Ott, Beck, Müller, Meier, Kälbi, Captain Viga, „Zappelphilipp“ Mullis, Zuppy, Bigger, Suhner

Ersatz: Schmidt, Alabor, Bolt(erer), Petrovic, Vils

Tore: 1:1 45. Suhner, 2:1 48. Suhner, 3:1 59. Alabor

Bemerkungen: Triesen ohne Fasel, Wildhaber (verletzt), Captain Kindle (Bacheloretteparty in Miami) und Lauristar (Weindegustation im Piemont)

 

Bermerkenswert:

Cärmi’s unerbittlicher Kampf zurück in den Gruppenchat hat begonnen. Aufnahmebedingung: 90 Minuten Spielteilnahme. Die Kräfte wurden allerdings geschont. Energie für Hebefiguren mit Franz-Josef im Kiosk nach dem Spiel blieb allemal, man muss schliesslich Prioritäten setzen (-;

Egal wie gern du trinkst, Viktoria trinkt Gerner (Zitat Jonsew)

Eva Fasel unterstütze ihr Team als 3. (in)Offizielle auf der Seitenlinie und gab ihr Bestes im Kampf um die Gerechtigkeit.

Captain Kindle versetzte ihr Team für den Alkoholkonsum im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, doch das Team hat sich dazu entschlossen, ihr zu verzeihen. Wir sind ja nicht so (-;

Chrigel dachte bis zum Schluss es stünde 2:1 und regte sich bei ihren Mitspielerinnen lautstark auf, weil alle so gelassen waren. Gut aufgepasst!

Rebecca Suhner wird in nächster Zeit Einzeltrainings mit Branko Kosic absolvieren, um einzutrainieren, wie man einen Schuss antäuscht und dann am Torwart vorbezieht. Die nicht vorhandenen Pässe in den Strafraum werden die beiden auch anschauen.

Tamara Bolt(erer), welche gerne uneingeladen auf fremden Partys tanzt, blieb nach dem Spiel ziemlich lange im Kiosk, bis sie einen männlichen Taxidienst zu ihr nach Hause bekam – 1x mal raten pro Person, Vorschläge können bei Rebecca Suhner eingereicht werden.

 

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