{"id":10775,"date":"2026-08-14T08:59:36","date_gmt":"2026-08-14T06:59:36","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=10775"},"modified":"2026-08-19T14:08:59","modified_gmt":"2026-08-19T12:08:59","slug":"vorbericht-herren-und-frauen-1-liechtensteiner-vaterland-14-08-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=10775","title":{"rendered":"Vorbericht Herren und Frauen 1: Liechtensteiner Vaterland, 14.08.2026"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Herren 1. Mannschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.vaterland.li\/storage\/image\/5\/3\/4\/4\/2844435_epaper-interaktiver-layer_1Gvz91_xajfDK.jpg?w=640&#038;ssl=1\" \/><\/p>\n<h1>Umbruch beim FC Triesen nach Abstieg<\/h1>\n<div class=\"beschreibung\">Bereits zu Beginn der neuen Saison steht der FC Triesen vor einem Mammutprogramm. Gleich zwei Englische Wochen folgen nacheinander.<\/div>\n<p>Der Abstieg schmerzt noch immer, doch auf der Blumenau verschwendet niemand mehr Zeit mit dem Blick zur\u00fcck. Beim FC Triesen steht die Uhr nach einer turbulenten Vorsaison wieder auf Anfang. Was nach einem leeren Blatt Papier aussieht, erweist sich in der Praxis als Chance f\u00fcr eine tiefgreifende Erneuerung: Der Kader erlebte im Sommer eine drastische Metamorphose \u2013 gepr\u00e4gt von zahlreichen Abg\u00e4ngen, aber auch vom Schwung durch zahlreiche Neuzug\u00e4nge, die frischen Wind mitbringen.<\/p>\n<h2>Mangelndes Eingest\u00e4ndnis kritisiert Triesen-Trainer<\/h2>\n<p>Ein Umbruch dieser Gr\u00f6ssenordnung hinterl\u00e4sst naturgem\u00e4ss Spuren. Dass nach dem Gang in die 4. Liga einige Spieler den Verein verliessen, nimmt Cheftrainer Andreas Guler keineswegs auf die leichte Schulter. Er findet daf\u00fcr deutliche Worte: \u00abNach dem Abstieg haben doch einige den Verein verlassen. Die die eigene schlechte Saison nicht wieder gutmachen wollten \u2013 das Einfachste ist nat\u00fcrlich, wenn man geht.\u00bb<\/p>\n<p>Statt punktueller Korrekturen stand der Trainerstab pl\u00f6tzlich vor der Aufgabe, eine nahezu komplett neue Mannschaft zu formen. Mit fast 20 Ver\u00e4nderungen im Kader haben sich die Vorzeichen ins Gegenteil verkehrt.<\/p>\n<p>Ein Grossteil der Verst\u00e4rkungen st\u00f6sst aus Chur zum Team \u2013 ein echter Gl\u00fccksfall f\u00fcr Guler, der als Churer nicht nur die Region, sondern auch die Mentalit\u00e4t der Spieler bestens kennt. Dass die R\u00e4dchen zu Beginn noch nicht nahtlos ineinandergreifen, liegt auf der Hand. Nebst der reinen F\u00fclle an neuen Namen erschwerten auch die sommertypischen Urlaubsabwesenheiten das Einspielen in den Vorbereitungswochen. Dennoch lobt Guler den Charakter der neuen Truppe.<\/p>\n<h2>Dichtes Programm zum Start in die neue Saison<\/h2>\n<p>Guler wollte seiner Mannschaft bereits in der Vorbereitung eine klare spielerische Identit\u00e4t einimpfen. In der 4. Liga soll Triesen das Geschehen aktiv gestalten, statt nur auf den Gegner zu reagieren. So wurde der Fokus auf Fitness, spielerische Akzente und Einbindung neuer Spieler gelegt.<\/p>\n<p>Das Auftaktprogramm der neuen Saison hat es allerdings in sich. Bedingt durch Verlegungen durch den Staatsfeiertag startet Triesen direkt mit einer hohen Belastung und dicht gestaffelten Partien. Neben Ligakonkurrenten wie Bad Ragaz II, Mels II und Tr\u00fcbbach wartet im Cup auch das absolute Highlight gegen den FC Vaduz II. Vor dem kommenden Gegner zeigt Guler zwar Respekt, bewahrt aber die Ruhe. \u00abWir tun gut daran, wenn wir unsere Leistung abrufen, weil dann wird es jeder Gegner schwierig haben\u00bb, sagt der Trainer.<\/p>\n<h2>Guler w\u00fcnscht sich Triesen in die 3. Liga zur\u00fcck<\/h2>\n<p>Nach dem drastischen Personalwechsel regiert auf der Blumenau ein gesunder Realismus. Tr\u00e4umen ist erlaubt, doch der Alltag erfordert Demut. Dennoch hegt der \u00dcbungsleiter keinen Zweifel daran, wo der Verein langfristig hingeh\u00f6rt. \u00abWenn ich einen Wunsch frei h\u00e4tte, w\u00fcrde ich sagen: sehr gerne wieder zur\u00fcck in die 3. Liga. Weil ich der Meinung bin, so ein Verein geh\u00f6rt auch in die 3. Liga\u00bb, erkl\u00e4rt Guler seine Vorstellungen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die sportliche Leitung auf einen klaren Etappenplan.<\/p>\n<p>Statt vom sofortigen Wiederaufstieg zu sprechen, lautet die Devise f\u00fcr die Hinrunde: Arbeiten, Zusammenwachsen und Schlagdistanz halten. Bis zur Winterpause will sich der FC Triesen im vorderen Drittel der Tabelle in der 4. Liga festsetzen.<\/p>\n<p><b>Abg\u00e4nge:<\/b><\/p>\n<p>Raphael Goop (USV Eschen\/ Mauren II), Mike Almer (FC Balzers II), Ramon Zogg (FC Grabs), Patrick Bargetze (FC Balzers II), Rafael Gr\u00fcnenfelder (FC Balzers II), Noah Miler (FC Balzers II), Manuel Lefebvre (FC Triesenberg), Fabian Bargetze (FC Triesenberg II), William Zippo (FC Triesenberg), Raphael Auer (FC Triesenberg), Adrian Hoti (SK Brederis), Daniel Salzgeber (30+ FCT), Naim Memeti (FCV3), Selcuk Bicer (FCV3), Lucas Neus\u00fcss (Studium), Fabio Bicker (Studium), Eroc Carrocia (FCV2)<\/p>\n<p><b>Zuz\u00fcge:<\/b><\/p>\n<p>Ruben Miranda Lima (pausiert), Antonio Verdicchia (FC Sevelen), Claudio da Silva (FC Maldost), Rafael Pontes (FC Tr\u00fcbbach), Harun Hadzic (Chur 97 II), Ramun Endres (Chur 97 II), Daniel L\u00f6rtscher (Chur 97 II), Thishalan Kailainathan (Chur 97 II), Rizan Thaqi (Chur 97 II), Lucas Birchmeier (FC Vaduz Jugend), Isa Zhaku (FC Vaduz Jugend), Rodrigo Ribeiro (Chur 97 Jugend), Emerson Lubini Rocha (pausiert), Wendrick de Lima (pausiert), Leandro Ribeiro Costa (Vereinslos), Timo Banzer ( FC Triesen II), Luke Seger (FC Triesen II), Timo Meierhoher (FC Triesen II), Malik \u00d6zkan (SC Tisis).<\/p>\n<p><b>Testspiele:<\/b><\/p>\n<p>Triesen \u2013 Uznach II 2:1<br \/>\nTriesen \u2013 Surses 4:1<br \/>\nTriesen \u2013 Glarus 1:1<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\"><strong>Frauen 1. Mannschaft<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img data-recalc-dims=\"1\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.vaterland.li\/storage\/image\/6\/3\/4\/4\/2844436_epaper-interaktiver-layer_1Gvz91_JKWBEu.jpg?w=640&#038;ssl=1\" \/><\/p>\n<div class=\"fcms--slider-container swiper-slide swiper-slide-active\" role=\"group\" data-fcms-swipe-container=\"0\" data-fcms-swipe-object-id=\"80855\" data-fcms-swipe-object-unique=\"article-751366\" aria-label=\"2 \/ 3\" aria-hidden=\"false\">\n<div class=\"content\" data-fcms-domid=\"fcmsreader-interactive-popup-content\">\n<section id=\"art751366lay80855\" class=\"epaLayer epaLayerDetailText\" data-fcms-domid=\"epaper-interactive-content\" data-fcms-fontsizescale=\"100\">\n<article id=\"art751366\" class=\"lay80855\">\n<header>\n<h1>Schwung nach verpasstem Aufstieg soll mitgenommen werden<\/h1>\n<div class=\"beschreibung\">Am kommenden Mittwoch (20.15 Uhr) treffen die Triesner Damen im ersten Ligaspiel auf die Aufsteigerinnen aus Au-Rheineck.<\/div>\n<div>\n<p>Nach einer starken vergangenen Spielzeit, in der die Triesnerinnen nur denkbar knapp am Aufstieg in die Erste Liga vorbeischrammten, brennt das Team auf den Start der neuen Saison. Mit nur einem Ab- und acht Neuzug\u00e4ngen drehte sich das Personalkarussell auch an der Seitenlinie. Mit Flavio Finkbeiner \u00fcbernimmt der bisheri-ge Co-Trainer das Chefruder. Der neue Coach blickt auf einen reibungslosen F\u00fchrungswechsel, eine organisatorisch herausfordernde Vorbereitung und den ungestillten Hunger nach sportlichem Erfolg.<\/p>\n<h2>Horvath verliess Triesen in Richtung FC Thun<\/h2>\n<p>Wenn ein Cheftrainer mitten im Sommer den Verein verl\u00e4sst, geraten Taktikgef\u00fcge und Teamhierarchie nicht selten ins Wanken. Nicht so beim FC Triesen. Nachdem der Trainer Aron Horvath ein attraktives Angebot als Assistenztrainer bei den Damen des B-Ligisten FC Thun annahm, stieg Finkbeiner intern auf. Dass er bereits seit dem Fr\u00fchjahr eng in alle Trainingsprozesse eingebunden war, erwies sich im Nachhinein als logischer Schritt. Finkbeiner selbst erlebte die Stafetten\u00fcbergabe vollkommen unaufgeregt: \u00abIch finde, dass es reibungslos gelaufen ist. Ich bin bereits im M\u00e4rz zum Team gestossen und habe mich sofort als Teil der Truppe gef\u00fchlt.\u00bb Die Spielerinnen h\u00e4tten es ihm von Anfang an \u00abextrem leicht gemacht\u00bb, fasst der neue Chefcoach Flavio Finkbeiner den nahtlosen \u00dcbergang zusammen. Diese vertraute Basis verk\u00fcrzte die Umstellungsphase auf ein absolutes Minimum. Trotz der geografischen Distanz bricht der Draht zum ehemaligen Cheftrainer \u00fcbrigens keineswegs ab: Horvath stehe dem Team und seinem Nachfolger auch weiterhin jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.<\/p>\n<p>Die Urlaubsplanung der Spielerinnen wie auch verletzungsbedingte Ausf\u00e4lle schraubten das geplante Testspielprogramm zur\u00fcck. Das Team kompensierte jedoch durch hohe Trainingsintensit\u00e4t und einen wertvollen H\u00e4rtetest. Im Testspiel gegen die Erstligistinnen Mels wurde Triesen auf Herz und Nieren gepr\u00fcft. Die h\u00f6herklassigen Gegnerinnen verriegelten das Mittelfeld und zwangen das Finkbeiner-Ensemble dazu, unter spielerischem Druck geduldig nach L\u00f6sungen zu suchen. \u00abDefensiv standen wir letzte Saison schon sehr sicher. Aber vor allem im Positionsspiel m\u00fcssen wir uns noch entwickeln. Die Intensit\u00e4t muss auch in den Trainings h\u00f6her sein, damit wir im Match \u00fcber gr\u00f6ssere Phasen unser Niveau halten k\u00f6nnen\u00bb, analysiert Finkbeiner. Personell geht der FC Triesen gest\u00e4rkt aus der Sommerpause hervor. Dem einzigen Abgang stehen gleich acht Neuzug\u00e4nge gegen\u00fcber. Nach gut vier Wochen Arbeit steht laut Finkbeiner l\u00e4ngst wieder eine eingeschworene Einheit auf dem Platz, die die Verst\u00e4rkungen nahtlos integriert hat. Zum Auftakt der Meisterschaft empf\u00e4ngt der FC Triesen die Aufsteigerinnen des FC Au-Rheineck. Auf dem Papier mag das eine machbare Aufgabe sein, doch Finkbeiner warnt ausdr\u00fccklich vor der typischen Euphorie, die Liga-Neulinge oft mitbringen. Mit dem R\u00fcckenwind aus der vergangenen Saison und dem n\u00f6tigen Respekt vor den Gegnerinnen strebt der Trainer einen erfolgreichen Start an, ohne dabei den Blick f\u00fcr das Wesentliche zu verlieren. F\u00fcr Finkbeiner ist klar: \u00abDer wichtigste Schritt ist immer der n\u00e4chste. Mir gef\u00e4llt die Entwicklung extrem gut, aber es gibt auch noch viel Luft nach oben.\u00bb Der Trainer zeigt sich jedoch optimistisch f\u00fcr den weiteren Saisonverlauf: \u00abWenn wir so weitermachen, werden wir sicher ganz bei den vordersten Teams dabei sein.\u00bb<\/p>\n<p><b>Abg\u00e4nge:<\/b><\/p>\n<p>Ana Maria Lopez Corea (Fokus auf T\u00e4tigkeit als Schiedsrichterin)<\/p>\n<p><b>Zuz\u00fcge:<\/b><\/p>\n<p>Elin Rinderer (FC Balzers), Aksu Azra (FC Ruggell FF17), Aurora Scupola (FC Rugell FF17), Sara Tokic (FC Ruggell FF17), Lea Zecic (FC Ruggell FF17), Christina Feurstein (RW Rankweil), Heike M\u00fcller (RW Rankweil), Hanna Postai (RW Rankweil).<\/p>\n<p><b>Testspiele:<br \/>\n<\/b>Mels \u2013 Triesen 0:1<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/header>\n<\/article>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Quelle: Liechtensteiner Vaterland<br \/>\nBild: J\u00fcrgen Posch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herren 1. 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