{"id":5378,"date":"2015-05-05T18:15:49","date_gmt":"2015-05-05T16:15:49","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=5378"},"modified":"2015-05-05T20:29:19","modified_gmt":"2015-05-05T18:29:19","slug":"1-mannschaft-wichtiger-3er-gegen-sevelen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=5378","title":{"rendered":"1. Mannschaft: Wichtiger 3er gegen Sevelen"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die vorderen Teams in den letzten Wochen fast im Gleichschritt marschiert sind, stand am vergangenen Samstag mit dem FC Sevelen ein direkter Konkurrent um die Tabellenf\u00fchrung auf der Blumenau. F\u00fcr den FCT war es somit die Chance sich von einem Konkurrenten etwas abzusetzen.<\/p>\n<p>Die Spieler sowie die Zuschauer sp\u00fcrten von Beginn an, dass das Heimteam hier den Ton angeben m\u00f6chte. So \u00e4usserte sich Salzgeber kurz vor der Partie mit den Worten \u201eIch hatte eine positive Nervosit\u00e4t in mir. Aber nach dem Kabinenkreis und einem kurzen \u201eBisi\u201c war ich voll auf das Spiel fokussiert\u201c. Die Triesner nahmen das Heft in die Hand und dominierten die ersten 20 Minuten. Die gr\u00f6sste Chance in der Startphase vergab Beck, der einen Abpraller ans Lattenkreuz schlenzte. B\u00fcchel verwertete den Ball, stand jedoch leicht im Abseits. Beck erl\u00e4uterte die Szene nach dem Spiel wie folgt: \u201eDas war ein herrlicher Schlenzer, einer zum Nachschauen. Leider fehlten ein paar Zentimeter, ansonsten h\u00e4tte ich sp\u00e4ter noch meinen Enkelkindern von diesem Tor erz\u00e4hlt\u201c. Im Anschluss passierte, was oft im Fussball passiert: Die Seveler, bisher ohne gef\u00e4hrlichen Torabschluss und wenig Ballbesitz, erwischten die FCT-Abwehr auf dem falschen Fuss, \u00fcberlupften Torwart Meier und gingen in F\u00fchrung. Auff\u00e4llig ist, dass Triesen damit in vier der f\u00fcnf R\u00fcckrundenpartien in R\u00fcckstand geraten ist, was selbst den Coach der Damenmannschaft Rolf Mettler zur Weissglut treibt.<\/p>\n<p>Die Triesner Elf sch\u00fcttelte sich kurz, blieb jedoch seiner Linie treu und kombinierte weiterhin nach vorne. Nach rund einer halben Stunde folgte dann eine Kombination wie aus dem Lehrbuch. Das magische Dreieck Zahn\u2013 Rohrer \u2013 B\u00fcchel kombinierte sich \u00fcber die linke Seite in den Strafraum wo letzterer den Ball souver\u00e4n zum verdienten Ausgleich im Seveler Tor versenkte. B\u00fcchel sah die Szene so: \u201eIn diesem Moment f\u00fchlten wir uns wie damals Balakov, Bobic und Elber. Ich wusste deshalb, dass die Situation nur mit einem Tor enden kann. Ich bin einfach \u00fcbergl\u00fccklich ein Teil dieser Mannschaft zu sein, deshalb halte ich mich auch in Zukunft an den Dresscode im Training und an den Spielen\u201c. Mit diesem Unentschieden ging es dann auch in die Halbzeit welche mit Kaffee und einigen Leckereien vers\u00fcsst wurde.<\/p>\n<p>Die zweite H\u00e4lfte wurde dann etwas ruppiger und umk\u00e4mpfter, was sich in vier gelben und einer gelb-rote Karte der Seveler \u00e4usserte. Triesen versuchte ununterbrochen nach vorne zu kombinieren und Seefala agierte fast ausschliesslich mit langen B\u00e4llen in die Spitze. Immer wieder wurde das Heimtean von den lautstarken Anh\u00e4nger unterst\u00fctzt, von den R\u00e4ngen ert\u00f6nte es: \u201e1,2 Domino Tresner gwinnen sowieso\u201c. Und tats\u00e4chlich (Tatsachwohr): In der 76. Minute wurde Salzgeber im Strafraum gelegt und Zahn konnte den f\u00e4lligen Strafstoss zur \u00fcberf\u00e4lligen F\u00fchrung verwandeln. Mit Zahn stand ein sicherer Sch\u00fctze am Elfmeterpunkt, der bereits vor dem Spiel meinte \u201eWir k\u00f6nnen heute nur erfolgreich sein, wenn wir zeigen, dass wir Eier haben &#8211; Eier, wir brauchen Eier!\u201c. In der letzten Viertelstunde vers\u00e4umte es der FCT in einigen Situationen den Ball sicher in den eigenen Reihen zu halten. So rutschte Spielertrainer Rohrer noch zweimal das Herz in die Hose bei den Querschl\u00e4gern von Tsch\u00fctscher und Bargetze am eigenen Sechzehner. Gl\u00fccklicherweise passierte jedoch nichts mehr und Triesen konnte sich \u00fcber einen \u00e4usserst wichtigen 2:1-Heimsieg freuen, der mit etwas mehr Cleverness und Kaltschn\u00e4uzigkeit auch klarer h\u00e4tte ausfallen k\u00f6nnen. Erfreulich ist insbesondere auch, dass sich die Mannschaft an die Spielphilosophie (offensiv, dynamisch, in der Zone) gehalten hat.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>FC Triesen \u2013 FC Sevelen 2:1<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sportplatz Blumenau, Triesen: <\/strong>133 Zuschauer (12 davon auf dem Skaterpark)<\/p>\n<p><strong>Aufstellung: <\/strong>Meier; L\u00fcthi (ab 60. Bargetze), Tsch\u00fctscher, Ilic, Braun; Sele, Rohrer, Beck (ab 70. Arpagaus), Salzgeber; B\u00fcchel, Zahn (ab 81. Kartenhaas)<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Milliardenbank:<\/strong> D. Wolf, Kosic, Kindle (Linienrichter), Hutter (Pikettdienst)<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tore: <\/strong>0:1 20. Sevelen, 1:1 28. B\u00fcchel, 2:1 76. Zahn (Penalty)<\/p>\n<p><strong>Bemerkungen: <\/strong>Triesen ohne Fehr, Brunner, Mathis, Goop (2. Mannschaft), J. Wolf, Vaccaro (beide River Rafting Tour) sowie\u00a018 Senioren 40+(Kulturreise Wien) Verwarnungen: Frick, Sele, Haas (alle gelb), Sevelen (5x gelb, 1x gelb-rot)<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert:<\/strong><\/p>\n<p>Prominente Zaung\u00e4ste auf der Blumenau: Der neue LFV-Pr\u00e4sident Hugo Quaderer liess sich den Spitzenkampf genauso wenig entgehen wie die ehemaligen Triesen-Legenden Ivan Blaskan und Kenny Banzer.<\/p>\n<p>Der ehemalige FCT-Spieler und sp\u00e4tere Kiosk-DJ Kenny Banzer applaudierte beim Platzverweis der Seveler und wurde von einem gegnerischen Fan mit den Worten \u201eMuasch sicher n\u00f6d klatscha, kindsch\u00e4 Si\u00e4ch\u201c angegangen.<\/p>\n<p>Co-Trainer Hutter erteilte Salzgeber nach der Partie eine Schelte, nachdem dieser ohne Bedr\u00e4ngnis einen Ball ins Out passte der zuvor sicher in den eigenen Reihen lief.<\/p>\n<p>Valentin \u201eUrs\u201c Goop \u00fcberzeugte alle Zuschauer als sehr emotionaler Speaker.<\/p>\n<p>Dodo-der-weisse-Braslianer-Wolf war mit Linienrichter Andy Kindle nicht zufrieden und wies diesen zurecht: \u201eBedien amol dia Fahna richtig oder bruchsch ah Bedienigsaleitig.\u201c<\/p>\n<p>Als Linienrichter Kindle mit dem blauen Oberteil an der Seitenlinie stand, reagierte Huttinho sofort und zog ihm ein gelbes \u00dcberziehleibchen an. Was nat\u00fcrlich aufgrund der Dressfarbe von Sevelen viel besser war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die vorderen Teams in den letzten Wochen fast im Gleichschritt marschiert sind, stand am vergangenen Samstag mit dem FC Sevelen ein direkter Konkurrent um die Tabellenf\u00fchrung auf der Blumenau. 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