{"id":6168,"date":"2016-04-15T16:42:04","date_gmt":"2016-04-15T14:42:04","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6168"},"modified":"2016-04-15T16:42:04","modified_gmt":"2016-04-15T14:42:04","slug":"1-mannschaft-schwaches-triesen-schlaegt-starkes-buchs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6168","title":{"rendered":"1. Mannschaft: Schwaches Triesen schl\u00e4gt starkes Buchs"},"content":{"rendered":"<p>Nach der 1:3-Niederlage vom vergangenen Sonntag in Montlingen konnte sich \u2018s \u201eTresner Oas\u201c bereits am Donnerstagabend wieder rehabilitieren. F\u00fcr das vorgezogene dritte R\u00fcckrundenspiel stand auf der Blumenau das Derby gegen den FC Buchs auf dem Programm. Zahlreiche Zuschauer sind der Einladung gefolgt und wurden von Parkplatzeinweiser Don Pablo Jupp eingewiesen.<\/p>\n<p>Trainer Rohrer dachte bei der Aufstellung wohl an die Strassenregel Nummer 1: der Dicke geht ins Tor. Somit fand sich auch dieses Mal wieder Andreas Kindle zwischen den Pfosten. Nachdem die ersten beiden R\u00fcckrundenspiele beide mit 1:3 verloren gingen und der Antrag \u201edas erste Tor gewinnt\u201c vom OFV abgelehnt wurde, wollte es das \u201eKreisligateam\u201c dieses Mal besser machen. Die Triesner starteten auch gut in die Partie, liessen in der Defensive nicht viel zu und suchten offensiv ihr Gl\u00fcck. Vor allem Triesens Achter Hutti Hutter, den Ernst Hasler in seiner Bewertung sicherlich als \u201eder St\u00e4rkste\u201c betiteln w\u00fcrde, sorgte in der ersten H\u00e4lfte f\u00fcr viel Betrieb vor dem Buchser Tor. Und bereits nach rund 15 Minuten nahm das Spiel seinen \u00fcblichen Lauf als der FCT erneut die 1:0-F\u00fchrung markierte. Erzielt hat das Tor nat\u00fcrlich Sturmtank Hutter h\u00f6chstpers\u00f6nlich, der halblinks in die Tiefe geschickt wurde, den Torh\u00fcter musterg\u00fcltig umkurvte und zum 1:0 einschob. Bis zur Pause erreichten die Triesner ihr Etappenziel, die null zu halten, durch eine konzentrierte Defensivarbeit, viel K(r)ampf und einem besseren Zweikampfverhalten.<\/p>\n<p>Wie erwartet erh\u00f6hten die Buchser nach dem Pausenschnaps den Druck und rissen das Spieldiktat gr\u00f6sstenteils an sich. Der FCT konzentrierte sich mehr auf ein stabiles Abwehrverhalten und schnelles Konterspiel, ganz unter dem Motto: \u201eHoch und weit bringt Sicherheit, denn kurz und tief geht immer schief\u201c. In Minute 55 kam Buchs dann zum nicht unverdienten 1:1-Ausgleich: Eine Flanke von links landete am zweiten Pfosten. Den ersten Schuss aus spitzem Winkel konnte Welttorh\u00fcter Andy \u201eTapi\u201c Kindle parieren, der anschliessende Abpraller wurde dann aber von Buchs verwertet. So war die Partie wieder offen und beide Teams lieferten sich bis zum Schlusspfiff einen harten Kampf um den Sieg.<\/p>\n<p>Obwohl beim FCT nun mehr Kampf herrschte und weniger Spielerisches drin war, blieb man stets gef\u00e4hrlich. So war es zum Beispiel Hutter, der einen vom Buchser Schlussmann untersch\u00e4tzen Ball ablief, aus spitzem Winkel einen Haken schlug und den Ball trotz halboffenem Tor nicht am reingr\u00e4tschenden Verteidiger vorbei brachte. Eine ungew\u00f6hnliche Nachl\u00e4ssigkeit vom selbsternannten \u201eKrieger\u201c.<\/p>\n<p>Acht Minuten vor Schluss dann eine Szene von der viele Spieler und Zuschauer noch ihren Enkelkindern erz\u00e4hlen werden: Stefano Frick, der hierzulande eher unter seinem Spitznamen \u201eSch\u00e4ra-Frick\u201c bekannt ist, eroberte sich in der eigenen H\u00e4lfte den Ball. Dann \u00fcberlief er halbrechts drei Buchser Spieler, schickte Salzgeber in die Gasse, sprintete weiter vor das Tor und knallte das Leder ins Netz nachdem Salzgeber ihn im Strafraum wieder musterg\u00fcltig anspielte. Ein noch nie dagewesenes Zusammenspiel der beiden St. Galler Studenten, die sich mittlerweile auch auf dem Platz zu verstehen scheinen. Bei dem ausgelassenen Jubel \u00fcber die 2:1-F\u00fchrung bildete sich ein 11-k\u00f6pfiges Triesner Sandwich bei welchem auch Z\u00e4rtlichkeiten wie Zungenk\u00fcsse und Fingerspielchen ausgetauscht wurden. Der Siegtorsch\u00fctze stand nach dem Spiel seinen Groupies Rede und Antwort: \u201eI wett ez ned arrogant w\u00f6rka, aber i has afach verdient. St\u00e4ndig mahi afach bez meh wia die andera, sBeste Beispiel isch im Trainingslager gseh, wonimi afach immer besser wia die andera uf Trainings vorbereitet ha. sGoal widme i nat\u00fcrlich minera geliebta Nadja.\u201c<\/p>\n<p>In den verbleibenden Spiel- und Nachspiel-Minuten r\u00fchrte Triesen dann nat\u00fcrlich den Beton an und versuchte ausschliesslich das Ergebnis \u00fcber die Zeit zu bringen. Buchs, dessen Torh\u00fcter auf einmal zum Eckballsch\u00fctzen wurde, versuchte nochmals alles um Schlussmann Kindle (der vor dem Spiel meinte:\u201cgeg Bux langen die alta Winterpneu\u201c &#8211; gemeint waren nat\u00fcrlich seine Handschuhe) zu \u00fcberwinden, schlussendlich hielt das Bollwerk jedoch stand und Triesen fuhr seinen zweiten Dreier in dieser Saison ein. Der Kampfgeist der Blumenau-Kicker wurde belohnt und die Freude \u00fcber diesen Lichtblick war enorm gross. Dennoch war dies erst ein kleines F\u00fcnkchen im Kampf um den Klassenerhalt.<br \/>\nUnser n\u00e4chstes Spiel findet Samstag 23.04.2016 gegen den FC Vaduz-Verst\u00e4rkt statt &#8211; Unsere Nummer 19 wird Ale sein. Ale ist abartig. Ale freut sich, sei wie Ale.<\/p>\n<p><strong>Sportplatz Blumenau, Triesen:<\/strong>\u00a0164 Zuschauer<\/p>\n<p><strong>Aufstellung:<\/strong>\u00a0Kindle; Frick, Goop, Ilic, Mathis; Salzgeber (ab 87. D. Wolf), Foulgaus, Beck, B\u00fcchel (ab 75. Scherakosic), Rohrer; Hutter (ab 80. Kadic)<\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong>\u00a015. Hutter 1:0; 55. Buchs 1:1; 84. Frick 2:1<\/p>\n<p><strong>Ersatz:<\/strong>\u00a0K\u00f6bi Kobler, Bartolomeo Baiao Junior, Brunner Senior<\/p>\n<p><strong>Bemerkungen:<\/strong>\u00a0Triesen ohne Haas (gesperrt wegen sehr rohes und brutales Spiel), Tsch\u00fctscher (verletzt), Zahn und Braun (Ausland), Vaccaro (Inland), J. Wolf (nur er hett Schnupfa)\u00a0sowie Volksblatt (unabk\u00f6mmlich)<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert:<\/strong><br \/>\n&#8211; C. Beck\u2018s Spielanalyse: \u201eEigentlich isches scho minderi Qualit\u00e4t kse&#8230;wia wenn im \u00d6strrich essisch.\u201c<br \/>\n&#8211; Modefan Jupp geh\u00f6rt nach Spielschluss pl\u00f6tzlich wieder zum Team<br \/>\n&#8211; Piero Sprenger Vaterland geht mit Hutti hart ins Gericht: \u201eWas i vo diar gseha ha, w\u00e4r alla scho an 100 Zeiler wert gseh.\u201c<br \/>\n&#8211; Nach Spielschluss meinte ein sichtlich erleichterter Triesner Ultra zu Torh\u00fcter Kindle: \u201eWenn glich wit dossa gstanda w\u00e4rsch wia dr Buxer Goali hetti numma gw\u00f6sst weller Goali zu wellera Mannschaft kh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der 1:3-Niederlage vom vergangenen Sonntag in Montlingen konnte sich \u2018s \u201eTresner Oas\u201c bereits am Donnerstagabend wieder rehabilitieren. 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