{"id":6529,"date":"2016-09-27T14:59:48","date_gmt":"2016-09-27T12:59:48","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6529"},"modified":"2016-09-27T14:59:48","modified_gmt":"2016-09-27T12:59:48","slug":"frauen-1-mannschaft-verdient-oder-nicht-gewonnen-ist-gewonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6529","title":{"rendered":"Frauen 1. Mannschaft: Verdient oder nicht, gewonnen ist gewonnen"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstagabend war der FC Linth 04 zu Gast auf der heimischen Blumenau. Voller Wagemut und Euphorie sahen die Triesnerinnen dem Heimspiel gegen die spielerisch starken G\u00e4ste entgegen. Obwohl der FCT in der letzten Saison zweimal 3 Punkte einfahren konnte, ist und bleibt Linth ein sogenannter Angstgegner. Das Ziel von der Eberle-Elf ist und bleibt aber: Siegen um jeden Preis!<\/p>\n<p>Wenn sich eine Konstante im Fussballspiel der Triesnerinnen erkennen l\u00e4sst, dann sind das wohl die altbekannten Startschwierigkeiten. Wobei man bemerken muss, dass die erwartete Spielst\u00e4rke der Gegnerinnen vollumf\u00e4nglich ausgespielt wurde. So kam es, dass das Heimteam die ersten 10 Minuten haupts\u00e4chlich dem Ball hinterher lief und sich von den Lintherinnen regelrecht ausspielen liess. Ein Lattentreffer des FCL liess die Unterlippen erstmals erzittern. Doch die Damen des FCT trugen dann doch durch ein paar toll herausgespielte Konterchancen ihren Teil zum Spielgeschehen bei und so kam es in der 11. Minute zu der ersten echten Chance des Heimteams. Nach einer recht informativen Standpauke von Routinier Alabor \u2013 &#8222;hendr gsaha was passiert, wenn ma dr Ball f\u00f6ri spelt? Es git a Chance, also spelen der Ball f\u00f6ri!&#8220; \u2013 spielte Sie den Ball nach vorne (wohin sonst) und Nono Kindle schoss ihr Team dann auch gleich in F\u00fchrung. F\u00fcr einmal schob sie den Ball sogar an der Torh\u00fcterin vorbei \u2013 der eigens mitgebrachte Fanclub tobte! 1:0. Das Tor war durchaus hilfreich f\u00fcr das Spiel der Triesnerinnen und schaffte neues Selbstvertrauen. Trotz dem vielen Tickitacka erspielten sich die G\u00e4ste n\u00e4mlich nur wenige Chancen und Torh\u00fcterin Huber gl\u00e4nzte mit technischen F\u00e4higkeiten als sie von den eigenen Spielerinnen in Bedr\u00e4ngnis gebracht wurde. Das Spiel war ausserdem von vielen Zweik\u00e4mpfen und &#8222;Fouls&#8220; gepr\u00e4gt. In der 20. Minute kam es zu einem weiteren Freistoss der Gegnerinnen aus gef\u00e4hrlicher N\u00e4he, welcher per Kopfverl\u00e4ngerung prompt zum 1:1 verwertet wurde. Die Triesnerinnen hielten aber weiterhin dagegen und warteten auf ihre Chancen. Wie aus dem nichts fing Nono Kindle einen Abstoss der gegnerischen Torh\u00fcterin kurz vor der Mittellinie ab und liess sich nicht zweimal bitten. Der Ball zog eine regelrechte Kurve in der Luft bevor er sich im richtigen Moment zu senken begann und unter der Latte seinen Weg in die Maschen fand. Wow, was f\u00fcr ein Tor! Kann man mal so machen, muss man aber nicht. 2:1. Schlag auf Schlag folgte auch schon der n\u00e4chste Angriff der Triesnerinnen. Eine kurze Schw\u00e4chephase der Gegnerinnen wurde sofort ausgenutzt. So faselte Eva nicht lange und lancierte den Angriff \u00fcber einen Pass zu Mittelfeldgespielin Ott, welche wiederum Jasmin-Langstreckenl\u00e4uferin-Hermann auf der Seitenlinie anspielte. Hermann liess ihre Gegenspielerin im Regen stehen und flitze Richtung Grundlinie. Kurz vor dem Aus spielte sie dann doch noch einen R\u00fcckpass in Richtung Tor, wo Alabor bereits lauerte. Und als niemand dachte, dass das P\u00e4sschen noch ankommt, erk\u00e4mpft sich Alabor den Ball und schiebt das Leder gekonnt an der Torh\u00fcterin vorbei. Und &#8222;bam&#8220; schon stand es 3:1 zur Pause!<\/p>\n<p>Ein zwei drei, Pause isch vorbei. Das recht spannende Spiel wurde \u00e4hnlich fortgesetzt wie abgepfiffen. Die G\u00e4ste drangen immer weiter in die triesnerische H\u00e4lfte vor und versuchten den Anschlusstreffer zu erzielen. Was Ihnen dann in der 56. Minute auch gelang. 3:2. Der weitere Verlauf der zweiten Halbzeit war gepr\u00e4gt von angestrengtem Dagegenhalten von Seiten der Triesnerinnen. Das Zweikampfverhalten auf dem Platz wurde von beiden Teams immer intensiver und so kam es, dass zuerst Fasel unfair von den F\u00fcssen geholt wurde und anschliessend Nono Kindle unsanft den Weg auf den Boden fand. Der Schiedsrichter holte daraufhin gleich drei Mal hintereinander die gelbe Karte aus dem S\u00e4ckli. Jetzt werden sich manche fragen: &#8222;Wieso drei?&#8220;. Jungspund Nono Kindle kassierte gelb f\u00fcr ihre grosse Klappe und wurde postwendend an die Seitenlinie zu Trainer Noge geordert und dort zu recht gewiesen. Er spricht schliesslich aus Erfahrung. Das Ziel der Triesnerinnen war es fortan, den Spielstand soweit es geht zu verteidigen und Gabathulers Kasten rein zu halten, was vorerst gelang. Einen arthroseartigen Zerfall des Teams konnte aber nicht verhindert werden. Und doch gelang es dem Heimteam noch zwei drei Angriffe herauszuspielen. Alabor, f\u00fcr einmal \u00fcber die linke Seite, servierte einen pfannenfertigen Ball f\u00fcr Innverteidigerin M\u00fcller, welche aber zu nerv\u00f6s war um die Kugel zu erwischen, da sie sich so nah vor dem gegnerischen Tor einfach nicht \u201esoo wohl\u201c f\u00fchlte, und das Tor nicht traf. Auch Fasel verfehlte wenig sp\u00e4ter nach einer sensationellen Flanke von Swiss-Gril-K\u00e4lbi das Tor. Wie aus dem Nichts dann aber die Erl\u00f6sung. Die frisch eingewechselte Aggeler sprintete der rechten Aussenlinie entlang und wurde prompt angespielt. Gleich zwei Gegenspielerinnen wurden \u00fcberloffen und Aggeler sah den Weg vor sich f\u00fcr den finalen Pass in die Mitte, wo Wegmann bereits hin sprintete. Wegmann \u2013 wohlbemerkt sonst eine Verteidigerin \u2013 versenkte den Ball \u2013 wohlbemerkt sonst Linksf\u00fcsslerin \u2013 mit dem rechten Fuss im Tor und besiegelte das gl\u00fcckliche Endresultat des Spiels! 4:2!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FC Triesen \u2013 FC Linth 4:2 (3:1)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aufstellung:<\/strong> Huber, C. Kindle (C), Bolt, MuM\u00fc, Meier, Hermann, Ott, Fasel, Gerner, Nono Kindle, Alabor<\/p>\n<p><strong>Ersatz:<\/strong> Wegmann, Aggeler, Gabathuler, Swiss-Girl-K\u00e4lbi, Mama Kaiser<\/p>\n<p><strong>Hatte am Samstag keine Lust:<\/strong> Mirjam Schmidt<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong> Nono Kindle 2x, Alabor 1x, Wegmann 1x<\/p>\n<p><strong>Bemerkungen:<\/strong> Triesen ohne Schmidt (Hintergr\u00fcnde oben), Zuppy (Sprachaufenthalt in Malta), Suhner (besucht Gratiskonzerte), Ponse, B\u00fcchel (gibt&#8217;s dich noch?), Lopez Corea, Hasler, Vils (wurde vom Co-Trainer ausser Gefecht gesetzt), Lohner (Einsatz B-Juniorinnen), Ozcan, V. Bolt<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert:<\/strong><\/p>\n<p>Carm\u00e4nner&#8217;s Verf\u00fchrungstechniken sind durchaus noch verbesserungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Carmen Kindle zum gegnerischen Trainer, der wie sie zu glauben meinte, der Schiedsrichter sein musste: &#8222;Kum, du kasch gad metko&#8220;.<\/p>\n<p>Carmen Alabor hingegen verursachte einen Stau beim Abklatschen vor dem Spiel, da sie die H\u00e4nde des Schiris zu lange sch\u00fcttelte und sich partout nicht von ihm abwenden konnte.<\/p>\n<p>Ramona: &#8222;Kama bitte explizit im Spelbrecht erw\u00e4hna, dassi mis Goal met rechts gschossa ha?&#8220;, Eva: &#8222;Also gschossa kama es ned nenna, aber jo, mahi gern Ramona.&#8220;<\/p>\n<p>Carmen Kindle bei der SChirikontrolle: &#8222;Carmen Kindle, es bi i, mis Lible isch d\u00f6t und mini Schiebahschoner oh&#8220; \u2013 was f\u00fcr eine Vorbereitung.<\/p>\n<p>Viktoria Viga Gerner hat sich in der 55. Minute zu Wort gemeldet, sie h\u00e4tte gerne einen Pullover gehabt, auf der rechten Seite wurde es etwas k\u00fchl, da ihre Teamkamaraden nur noch \u00fcber links spielten.<\/p>\n<p>Eva Fasel legte kurz nach dem Spiel einen Powernap auf dem Gardarobenb\u00e4nkchen ein <a href=\"https:\/\/whocallmenow.com\/phone\/6155447031\">615-544-7031<\/a> , um die 3. Halbzeit topfit in Angriff nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anmerkung an die Gemeinde Triesen: Die Toiletten auf der Sportanlage Blumenau sind zu weit vom Platz entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstagabend war der FC Linth 04 zu Gast auf der heimischen Blumenau. Voller Wagemut und Euphorie sahen die Triesnerinnen dem Heimspiel gegen die spielerisch starken G\u00e4ste entgegen. 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