{"id":6678,"date":"2016-10-25T07:41:36","date_gmt":"2016-10-25T05:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6678"},"modified":"2016-10-25T07:41:36","modified_gmt":"2016-10-25T05:41:36","slug":"frauen-1-mannschaft-bezwungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6678","title":{"rendered":"Frauen 1. Mannschaft: Bezwungen"},"content":{"rendered":"<p>Die Frauenmannschaft des FC Triesen empfing am Sonntagmorgen den Tabellenf\u00fchrer Appenzell auf der heimischen Blumenau. Der Aufsteiger aus der dritten Liga stellte einen v\u00f6llig neuen Gegner f\u00fcr den FCT dar. Die Mannschaft aus Appenzell ist noch ungeschlagen und hat in den bisherigen 7 Partien nur 4 Tore kassieren m\u00fcssen. Trainer Noge versuchte sein Team optimal auf die Spitzenpartie vorzubereiten und hatte den Punktegleichstand mit Appenzell als Ziel im Auge.<\/p>\n<p>Es war schon vor der Partie klar, dass sich das Team gegen den starken FC Appenzell keine Startschwierigkeiten erlauben durften. Die Spielweise der Appenzellerinnen zeichnet sich durch enorme Zweikampfst\u00e4rke und Siegeswillen aus. Doch wenn der FCT alles was m\u00f6glich ist geben w\u00fcrde, waren sich alle sicher, kann man auch den Tabellenf\u00fchrer schlagen. Die Motivation beim Betreten des Spielfelds war somit hoch. Die G\u00e4ste legten von Anfang an ein recht hohes Tempo an den Tag. Mit Ihrer zentral ausgerichteten 4-2-3-1 Aufstellung erzwangen sie die Oberhand im Mittelfeld. Beide Teams setzten Akzente nach vorne und bereits in der 5. Minute wurde Nono Kindle vor dem Strafraum unsanft von den F\u00fcssen geholt und der erste Pfiff des Schiedsrichters ert\u00f6nte. Von gut 17 Metern setzte Alabor selbstbewusst zum Torschuss an, verfehlte aber knapp. Dieser fr\u00fche F\u00fchrungstreffer w\u00e4re gut f\u00fcr den Verlauf der Partie gewesen. In den darauffolgenden 15 Minuten zeichnete sich die Partie aus der Sicht der Triesnerinnen eher durch erh\u00f6hte Verteidigungsarbeit aus. Irgendwie fand der FCT noch nicht das richtige Mittel gegen den stark auftretenden FC Appenzell. Immer wieder ert\u00f6nten die Worte &#8222;Lohn sie ned is Spel ko!&#8220; von Seiten der Appenzellerinnen und es funktionierte, denn der FC Triesen hatte sichtlich Probleme, das Spiel aufzubauen. W\u00e4hrend Nono Kindle an ihren ungenutzten Chancen verzweifelte, versuchten alle mit (mehr oder weniger) aller Kraft die Gegenst\u00f6sse der Appenzellerinnen zu unterbinden, doch sie best\u00fcrmten das triesnerische Tor immer wieder \u00fcber die linke Seite und das in der 25. Minute zum ersten Mal mit Erfolg. 0:1. Und nur drei Minuten sp\u00e4ter, in der 28. Minute, kam es zu einem weiteren ungl\u00fccklichen Gegentor. Nach einem Eckstoss setzte eine Gegenspielerin aus schier unm\u00f6glichem Winkel zum Schuss an und versenkte das runde Leder knapp am Posten vorbei im Tor. 0:2. Eine der vielen St\u00e4rken des triesnerischen Frauenteams ist es jedoch, niemals aufzugeben, auch wenn man in R\u00fcckstand ger\u00e4t. Nur f\u00fcnf Minuten nach diesem zweiten Gegentreffer eroberte Fasel im zentralen Mittelfeld den Ball und hatte f\u00fcr einmal etwas mehr Zeit, um sich einen \u00dcberblick zu verschaffen. Auf der rechten Seite sprintete bereits K\u00e4lbi los, auch Nono in der Mitte des Felds setzte zum Spurt an und ganz links zog Alabor \u00fcber das halbe Feld Richtung Tor. Die Entscheidung fiel auf Alabor und es folgte ein 30 Meter Pass \u00fcber das halbe Feld, welchen Alabor mit ihrer ganzen Routine im Strafraum unter Kontrolle brachte. Die gegnerische Torh\u00fcterin warf sich bereits zu Alabors F\u00fcssen, als diese noch einmal zur\u00fcckzog und den Ball trotz zwei gegnerischen Verteidigerinnen auf der Grundlinie den Ball im Tor versenkte. 1:2! Dieser Anschlusstreffer war sehr wichtig f\u00fcr das Spiel und brachte etwas mehr Lockerheit auf den Platz. Eine weitere Grosschance des FCT wurde nur wenige Minuten sp\u00e4ter vergeben. Fasel setzte zum Freistoss an und spielte den Ball quer auf Alabor, welche den Ball in K\u00e4lbis Laufrichtung weiterleitete. K\u00e4lbi hatte den Plan der beiden aber nicht ganz \u00fcberrissen und verpennte prompt ihren Einsatz. F\u00fcr Alabor und Fasel war die Sache ganz klar, denn Alabor hatte den Plan zuvor erkl\u00e4rt. Der Klang von K\u00e4lbis Kuhglocken sorgte aber daf\u00fcr, dass diese davon nichts mitbekam. Nichts desto trotz konnte man gut merken, dass der FCT nun doch noch am Spiel teilzunehmen versuchte und der FC Appenzell durch den Anschlusstreffer etwas aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. In der 39. Spielminute erspielten sich die Triesnerinnen nach einem Einwurf auf der rechten Seite erneut eine Chance. Nono Kindle legte den Ball quer in den Strafraum, wo der Ball zum Gl\u00fcck des FCTs abgelenkt wurde und seinen Weg in die F\u00fcsse von Tamara Bolt fand. Sie suchte das eins-gegen-eins mit der Torh\u00fcterin und ging als Siegerin hervor. 2:2! Jetzt ging es Schlag auf Schlag, denn gleich nach dem Anspiel der Appenzellerinnen konnte der Ball zur\u00fcckerobert werden und auf einen weiteren Angriff der Triesnerinnen folgte ein Eckball. Die neue, klar zu erkennende Eckball-St\u00e4rke des FCT wurde erneut unter Beweis gestellt und so kam es, dass Torj\u00e4gerin Mumu M\u00fcller den Ball abermals per Kopf im Tor versenkte. Pure Freude \u00fcberstrahlte die Gesichter auf dem Platz und die neu errungene F\u00fchrung war perfekt. 3:2! Doch wie zu Beginn bereits erw\u00e4hnt, war der Siegeswillen und der Ehrgeiz der Appenzellerinnen nicht so schnell zu brechen und so konnte der FCT die F\u00fchrung leider nicht mit in die Pause nehmen. In der 44. Minute war es n\u00e4mlich abermals der FC Appenzell, der den Ball ins Tor bef\u00f6rderte und den erneuten Ausgleich der Partie klarstellte.<\/p>\n<p>Kein Grund, den Kopf h\u00e4ngen zu lassen. Die Partie hielt sich spannend und das Ergebnis liess jedes Ende zu.<\/p>\n<p>Trainer Noge versuchte seinem Team in der Halbzeitpause noch einmal Mut zu machen. Die Erwartung an seine Frauen, das Spiel nun an sich zu reissen und zu gewinnen, wurde klar und deutlich kommuniziert. Die Taktik &#8222;Nur miar sch\u00fcssen Goal&#8220; war zwar schon \u00fcber den Haufen geworfen worden, aber der Sieg war trotzdem greifbar. Mit diesem Selbstvertrauen starteten die Triesnerinnen in die zweite H\u00e4lfte der Partie. Bis zur 60. Minute wurde der Plan zielsicher fortgef\u00fchrt und beide Teams zeigten starke Spielz\u00fcge und Kampfwillen. Leider kam es in der 65. Minute, nach einer missgl\u00fcckten Kopfballannahme von Fasel im Mittelfeld, zu einem perfekt weitergeleiteten Ball in die Sturmspitze des FC Appenzell. Der schnellen St\u00fcrmerin bot sich freie Bahn auf den Kasten von Torh\u00fcterin Betty und so rissen die G\u00e4ste die F\u00fchrung erneut an sich. 3:4. Was eigentlich nicht passieren durfte, passierte und so brach die Leistung der Triesnerinnen v\u00f6llig ein. Die sonstige St\u00e4rke des FCT <a href=\"https:\/\/phone-book-lookup.com\/phone\/6155446765\">615-544-6765<\/a> , niemals aufzugeben, kam leider nicht zu tragen und so folgten innert k\u00fcrzester Zeit zwei weitere Gegentreffer (Minute 72 und 78). Leider fand der FCT auch nicht zur\u00fcck ins Spiel und so blieb es beim 3:6 f\u00fcr den FC Appenzell. Trainer Noge und sein Team mussten am Sonntag somit die zweite Saisonniederlage verdauen und befinden sich vorl\u00e4ufig weiterhin auf dem 3. Tabellenrang.<\/p>\n<p>Trotz der bisherigen Topleistungen der Triesnerinnen herrscht in der Tabelle nun auch von hinten ein wenig Druck. Der FC Rapperswil-Jona h\u00e4lt sich auf dem vierten Rang des Klassements, zwei Punkte hinter dem FCT. Rappi bestritt dieses Wochenende kein Spiel und k\u00f6nnte mit einem Sieg im n\u00e4chsten Duell gegen den FC Thusis Cazis die Triesnerinnen einholen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FC Triesen \u2013 FC Appenzell 3:6 (3:3)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aufstellung:<\/strong> Huber, C. Kindle (C), Schmidt, M\u00fcller, Meier, #swissfondue-K\u00e4lbi, Fasel, T. Bolt, Gerner, Alabor, N. Kindle<\/p>\n<p><strong>Ersatz:<\/strong> Aggeler, Gabathuler, Lohner, Vils, Ozcan, V. Bolt<\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong> 25&#8242; FCA 0:1, 28&#8242; FCA 0:2, 33&#8242; Alabor 1:2, 39&#8242; T. Bolt 2:2, 41&#8242; M\u00fcller 3:2, 44&#8242; FCA 3:3, 65&#8242; FCA 3:4, 72&#8242; FCA 3:5, 78. FCA 3:6<\/p>\n<p><strong>Bemerkungen:<\/strong> Triesen ohne Hermann, Wegmann, Ponse (alle drei als Fans dabei), Burgmeier (Franz-Tag), Lopez Corea, Hasler (verletzt), Ott (auf Abwegen), Suhner<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert:<\/strong><\/p>\n<p>Noge\u2019s Erkl\u00e4rungen in einem der drei Tainings der letzten Woche: \u201eMengmol, also eigentlich immer&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Zitat Angi: \u201eMiar hen no a paar tusiger Johrg\u00e4ng\u201c \u2013 Fast Angi, du hast den Jahrgang nur um ein Jahrtausend verfehlt.<\/p>\n<p>\u201eSorry not sorry\u201c und \u201enur miar sch\u00fcssen Goal\u201c geh\u00f6ren zu den Mottos des Tages \u2013 konnte beides eher schlecht als recht umgesetzt werden.<\/p>\n<p>\u201eSereina ist ganz spitz!\u201c \u2013 gemeint war die Sturmspitze, k\u00f6nnte man auch falsch verstehen.<\/p>\n<p>K\u00e4lbi beschwert sich erneut \u201ei w\u00f6r immer gmobbt!\u201c &#8211; #sorrynotsorry. #swissfondue kannst nur du so gut filmen (-;<\/p>\n<p>Vito wird als Verlobter des Jahres nominiert. Vielleicht wirst du ja irgendwann eine von uns?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frauenmannschaft des FC Triesen empfing am Sonntagmorgen den Tabellenf\u00fchrer Appenzell auf der heimischen Blumenau. Der Aufsteiger aus der dritten Liga stellte einen v\u00f6llig neuen Gegner f\u00fcr den FCT dar. 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