{"id":6711,"date":"2016-11-08T11:01:11","date_gmt":"2016-11-08T10:01:11","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6711"},"modified":"2016-11-08T11:01:11","modified_gmt":"2016-11-08T10:01:11","slug":"frauen-1-mannschaft-tg-tabellennachbar-gewesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6711","title":{"rendered":"Frauen 1. Mannschaft: TG \u2013 Tabellennachbar gewesen!"},"content":{"rendered":"<p>Die Damenmannschaft des FC Triesen lud am Samstagabend bei herbstlichen Temperaturen von 20 Grad zum letzten Heimspiel der Vorrunde ein. Tabellennachbar Rapperswil-Jona war zu Gast im pf\u00f6nigen Triesen. Wie der Titel schon verr\u00e4t, war Rappi nach den 90 Minuten dieses Samstags der Tabellennachbar gewesen.<\/p>\n<p>Mit einem sensationellen Aufgebot von 19 Spielerinnen &#8211; wobei nur 18 auf der Karte sein d\u00fcrfen &#8211; wurde von jeder Spielerin am Samstag 120% gefordert. Ein Gegner auf Augenh\u00f6he war der FC Rapperswil-Jona schon immer. So bereitete die spielstarke Frauschaft dem FCT bereits in der vergangenen Saison Schwierigkeiten. Nichts desto trotz konnten die Triesnerinnen um Trainer Noge in der Saison 15\/16 zwei Mal siegen und wollten die St. Gallerinnen, wie Egon sagen w\u00fcrde, auch am Samstag &#8222;butzen&#8220;. Wie erwartet zeigte sich Rappi von Anfang an flink und spielsicher, was den Triesnerinnen nat\u00fcrlich entgegenkam. Was gibt es besseres, als eine Mannschaft, die, wie so oft in der 2. Liga, nicht nur mit hohen B\u00e4llen in die Spitze agiert, sondern sich in klugen Spielz\u00fcgen versucht?! So wurde die Kugel munter \u00fcbers Feld gerollt. Beide Teams kombinierten sich sehr oft \u00fcber die Seiten nach vorne. Viga ich-setze-mich-heute-durch Gerner \u00fcberlief ihre Gegnerin so oft, dass diese gar in der 20. Minute ausgewechselt werden musste. So verhielt sich auch Trainer Eberle recht ruhig in seinem Kab\u00e4uschen an der Seitenlinie, denn seine Damen setzten genau das um, was er in den Trainings unter der Woche immer wieder erw\u00e4hnte. Mit dem Gegenwind im Gesicht taten sich die G\u00e4ste schwer, von hinten heraus zu spielen und so stand der FCT ungewohnt hoch im Feld und konnte diese Position ein ums andere Male gekonnt ausnutzen. Irgendwie wollte es mit den Toren aber noch nicht so recht klappen. Zu einem D\u00e9j\u00e0-vu kam es in der 23. Minute, als sich Fasel fast die gleiche Freistossposition bot wie eine Woche zuvor im tiefsten Thurgau. Aus ca. 17 Metern zog sie hoch konzentriert den Ball dieses Mal in die linke Torh\u00fcterecke. Leider war der Schuss zu wenig pr\u00e4zise, die Torh\u00fcterin liess den Ball dennoch kurz abprallen \u2013 richtig gef\u00e4hrlich wurde es aber nicht. Schade! Ein gef\u00e4hrlicher Lattenschuss und viele Aktionen \u00fcber die Fl\u00fcgel pr\u00e4gten die erste Halbzeit weiter. Rappi konnte weitl\u00e4ufig unter Kontrolle gehalten werden und die gut stehende FCT-Verteidigung lies keine ernstzunehmenden Torchancen zu. Und wenn beide keine Tore schiessen bleibt es gew\u00f6hnlich beim 0:0.<\/p>\n<p>&#8222;Dia sin zum butza, do simmer \u00fcs anig oder?&#8220; \u2013 um nur ein Zitat aus der Pausentee-Rede von Trainer Noge zu nennen. Als die grosse Bolt das h\u00f6rte, wurde ihr pl\u00f6tzlich schlecht, so musste sie die kleine Bolt ersetzen. Die Worte &#8222;es goht scho&#8220; folgten kurz nach &#8222;i glob i muas kotza&#8220; und so war die Entscheidung gefallen. Es blieb also nur noch zu erfahren, ob M. M\u00fcller auch in der zweiten Halbzeit ran durfte, da sie den Plan (ein Kopfballtor in den ersten 45min) leider nicht umsetzten konnte. Doch ja, soviel Einsatz musste belohnt werden.<\/p>\n<p>Das Ziel des FCT war es nun ganz klar, die Sache in der zweiten Halbzeit zu regeln und das Tempo zu halten. Und siehe da, nur 2 Minuten nach dem erneuten Anpfiff der Partie befand sich der FCT bereits im gegnerischen Strafraum. Swissgirl K\u00e4lbi setzte nach einem Corner zur Flanke an doch eine Gegenspielerin warf sich in die Schussbahn und sch\u00fctzte ihren Kopf (un)gl\u00fccklicherweise mit den H\u00e4nden, woraufhin der Schiri auf den Elfmeterpunkt zeigte. Simi Kaiser trat selbstbewusst an den Ball und versenkte die Pille unhaltbar im Tor. 1:0! Der F\u00fchrungstreffer brachte den Triesnerinnen neue Spielsicherheit und alle glaubten nun noch st\u00e4rker an den Sieg. Allrounderin Mirjam Schmidt wurde kurzerhand im Sturm eingesetzt und als Vigas obligatorische 60 Minuten um waren rutschte Little-Bolt auf die linke Aussenbahn, um in der Mitte Platz f\u00fcr Schaltzentrale Schmidt zu machen. Es dauerte nicht lange bis sich dies auch im Spiel der Mannschaft widerspiegelte. Ein vermeintlich zu langer Querpass von eben dieser Schmidt in die Sturmspitze zu Alabor wurde von der gegnerischen Torh\u00fcterin zu sp\u00e4t angelaufen und so kam C\u00e4rmi vor ihr an den Ball und knallte mit letzter Kraft das Spielger\u00e4t in die rechte Torecke. 2:0! Unter tosendem Applaus lief sie zum Torjubel an und zeigte sich wie gewohnt sehr bescheiden. Doch auch Rappi h\u00f6rte auf keinen Fall auf zu spielen. Sie setzten sich immer wieder \u00fcber ihre blitzschnelle linke Fl\u00fcgelspielerin durch, welche eine regelrechte Staubwolke hinter sich herzog. Verteidigungsvirtuosin Carmen Kindle wurde fast schwindlig, hatte es aber \u2013 so wie Egon selbst sagte \u2013 \u201eim Greff d\u00f6t dossa\u201c. Mit einer vollbesetzten Ersatzbank waren einige Wechsel absehbar und so sollte Seraina Aggeler noch einmal Dampf ins Spiel bringen. Die St\u00fcrmerin zeigte sich wie immer sehr engagiert und auch Schmidt f\u00fchlte sich im zentralen Mittelfeld pudelwohl. Nach einem Seitenwechsel in der 88. Minute wurde der Schmidtinator aus der Mitte angespielt, welcher sich in Kombination mit Bolt auf der linken Aussenbahn an den Gegnerinnen vorbei k\u00e4mpfte &#8211; und das mit Erfolg. Mit letzter Kraft und schon beinahe bei der Eckfahne angekommen spielte sie den alles entscheidenden Pass zu Aggeler in den Strafraum, welche den Ball im Zeitlupentempo seelenruhig (mit dem etwas schw\u00e4cheren Linken wohl bemerk) \u00fcber die Linie schob. 3:0! Alle Spielerinnen \u2013 auch Seraina selbst -, Zuschauer und Gegnerinnen waren sich hierbei wohl sicher, dass die Torh\u00fcterin den Ball noch erlaufen w\u00fcrde. \u201eGuat ganga!\u201c. Rappi reichte es wohl langsam und es wurde noch ein zwei Mal brenzlig vor dem Tor der Katze Huber. So richtig gef\u00e4hrliche Torchancen gab es aber nicht mehr und so blieb es beim verdienten 3:0 Heimsieg f\u00fcr den FCT. Ein toller Abschluss einer erfolgreichen Herbstrunde.<\/p>\n<p>Die Damen des FCT bedanken sich bei allen, die vorbeigekommen sind. Wir haben uns \u00fcber die zahlreichen Zuschauer und Zuschauerinnen sehr gefreut!<\/p>\n<p>Des Weiteren k\u00f6nnen wir voller Freude verk\u00fcnden, dass die Triesnerinnen auf dem 3. Tabellenrang mit nur noch vier Punkten R\u00fcckstand auf den Tabellenf\u00fchrer Appenzell \u00fcberwintern werden. Eine starke Mannschaftsleistung und 7 Siege in 10 Spielen sorgen f\u00fcr optimale Voraussetzungen f\u00fcr die R\u00fcckrunde.<\/p>\n<p><strong>FC Triesen \u2013 FC Rapperswil-Jona 3:0 (0:0)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aufstellung:<\/strong> Zu-Null-Huber, Corni Troisi alias Kindle (C), M\u00fcller, Kaiser, Meier, K\u00e4lbi, Fasel, T. Bolt, Gerner, Nono, AlaTOR<\/p>\n<p><strong>Ersatz:<\/strong> Gabathuler, Hermann, Aggeler, V. Bolt, Lohner, Wegmann, Schmidt<\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong> 48\u2019 1:0 Kaiser (P), 77\u2019 Alabor 2:0, 88\u2019 Aggeler 3:0<\/p>\n<p><strong>Bemerkungen:<\/strong> Triesen ohne Burgmeier, Oezcan, Hasler (alle drei als Fans dabei), Dr.-crazy-oranje-Ponse, B\u00fcchel &#8211; erholt sich vom letzten Spiel im Fr\u00fchling -, war aber sp\u00e4ter nat\u00fcrlich beim Gl\u00fchwein-und Racletteplausch wieder am Start!<\/p>\n<p><strong>Bemerkenswert: <\/strong><\/p>\n<p>Jo Ilic aus der 1. Mannschaft versucht sich als Amor bei Viga. Aber Jo, merk dir eines: &#8222;Liebe und singen kann man nicht erzwingen.&#8220;<\/p>\n<p>Fazit von Alabor, als die versammelte Mannschaft zum Spass N\u00e4gel in einen Baumstamm schlug (oder es zumindest versuchte): \u201eAlso tschutta kommer besser als nagla!\u201c<\/p>\n<p>Co-Co-Trainer Olcay G\u00fcr unternahm am Samstag einen Ausflug nach M\u00fcnchen. Carmen Kindle scherzte noch \u00fcber die Gr\u00fcnde seines Ausflugs. Wie sich sp\u00e4ter herausstellte war der Grund tats\u00e4chlich ein Friseurbesuch!<\/p>\n<p>Unn\u00fctzes Wissen: Vor dem Spiel wurde noch gegoogelt, was Schienbeischoner auf Englisch heisst (shinpad, shin guard).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Damenmannschaft des FC Triesen lud am Samstagabend bei herbstlichen Temperaturen von 20 Grad zum letzten Heimspiel der Vorrunde ein. Tabellennachbar Rapperswil-Jona war zu Gast im pf\u00f6nigen Triesen. 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