{"id":6907,"date":"2017-06-08T08:50:36","date_gmt":"2017-06-08T06:50:36","guid":{"rendered":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6907"},"modified":"2017-06-08T08:50:36","modified_gmt":"2017-06-08T06:50:36","slug":"frauen-1-mannschaft-torregen-auf-der-blumenau-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fctriesen.li\/?p=6907","title":{"rendered":"Frauen 1. Mannschaft: Torregen auf der Blumenau"},"content":{"rendered":"<p>Unsere M\u00e4dels luden am Pfingstmontag zum letzten Heimspiel der Saison ein. Ganz den meteorologischen Begebenheiten entsprechend versammelte man sich bei gl\u00e4nzendem Sonnenschein zur Mittagszeit in Triesen. Da packte sogar Trainer Noge die Sonnenbrille aus. Aber wie Teilzeitspeaker Bruno alias Sokrates Vogt richtig bemerkte, war am Montag ein ganz besonderer Tag. Nicht nur Langzeit-Matadorin C\u00e4rmi Alabor verabschiedete sich nach diesem Spiel vom Triesner Rasen, nein, auch Trainer Noge stand zum zweitletzten Mal an der Seitenlinie. Ein geb\u00fchrender Abschied war also das Mindeste!<\/p>\n<p>Wie Trainer Noge bereits beim Kaffikr\u00e4nzli vor dem Spiel klarstellte, erwartete er eine klare Dominanz seines Teams gegen\u00fcber dem Tabellenschlusslicht FC M\u00fcnsterlingen-Berg. Die Gefahr, den Gegner, welcher sich in der ganzen Saison nur einen Punkt erspielen konnte, zu untersch\u00e4tzen, war nat\u00fcrlich gross. W\u00e4re schliesslich nicht das erste Mal, dass es die Triesnerinnen etwas zu lari-fari nehmen w\u00fcrden. Auch wenn die Triesnerinnen in den ersten Minuten des Spiels jetzt nicht gerade vor Selbstbewusstsein strotzten, konnte man dennoch sehen, dass der FCT klar das bessere Team war. Ein etwas hektisches Spiel beruhigte sich nach gut 15 Minuten und somit auch nach dem ersten erfolgreichen Angriff des FCT \u00fcber den rechten Fl\u00fcgelblitz Viga Gerner, welche auf Alabor verl\u00e4ngerte. Alabor, auf der Grundlinie stehend, bot sich leider keine Anspielstation, da Nono Kindle im R\u00fcckraum den Einsatz verpennte, vor die Torh\u00fcterin zu stechen. C\u00e4rmi korrigierte, Nono akzeptierte. Sozusagen die letzten Tipps w\u00e4hrend des Spiels von der alten Dame, #watchandlearn. Und sie wirkten! Auch wenn das erste Tor 18 Minuten auf sich warten liess. Als Nono einen scheinbar unerreichbaren Ball von Innenverteidigungskoloss Mirla Schmidt noch vor der Grundlinie ergatterte und geistesgegenw\u00e4rtig in die Mitte passte, wo bereits Anna Weidmann lauerte, konnte der FCT das erste Mal jubeln. 1:0! Von nun an gings rund und auch die Fl\u00fcgelspielerinnen sahen deutlich mehr Land. Besonders auffallend auch in diesem Spiel: Fl\u00fcgelsturm Gerner. &#8222;Klein aber Oho&#8220; trifft es wohl am besten. Der n\u00e4chste Abschluss liess nicht lange auf sich warten und so schob Nono in der 21. Minute den Ball nur knapp am Tor vorbei. Die Gegnerinnen kamen zu keinen Aktionen und jeder Angriff wurde im Keim erstickt. Man merkte richtig: \u201eJetzt geht\u2019s erst richtig los!\u201c. Als Nono dann in der 30. Minute endlich zum 2:0 traf stellte Noge bedauerlicherweise fest: \u201eEs sin zwor erst 30 Minuta gspellt, aber Nerva hani scho f\u00f6r 90 brucht!\u201c. Als h\u00e4tten es alle auf dem Platz geh\u00f6rt, erh\u00f6hte der FCT durch zwei Tore von Mittelfeldakteurin Fasel den Spielstand kurzerhand auf 4:0. Das 5:0 war in greifbarer N\u00e4he nachdem eine Gegenspielerin auf dem Boden liegend mit beiden H\u00e4nden nach dem Ball griff und der Schiri auf den Elfmeterpunkt zeigte. Schmidt suchte die Torecke etwas zu fest und verfehlte das Tor, wenn auch nur ganz knapp.<\/p>\n<p>Schlag auf Schlag ging es nach der Halbzeit weiter. Gest\u00e4rkt vom Pausentee und mit einem Zuckerschub im Blut waren es C\u00e4rmi Alabor und Nono Kindle, welche bereits in den ersten Minuten f\u00fcr Aufregung vor dem gegnerischen Tor sorgten. Das Gl\u00fcck war an diesem Tag wohl mit dem Team, doch nicht wirklich mit dem Abschiedsv\u00f6glein C\u00e4rmi Alabor, welche das Tor an diesem Tag einfach nicht treffen wollte. So schoss sie nach der Pause bereits zum zweiten Mal an die Latte, es war zum Verzweifeln! Doch nur kurz darauf zog eben diese C\u00e4rmi Alabor die linke Seitenlinie hinunter bis zur Grundlinie, wo sie versuchte, die Flanke in die Mitte zu schlagen. Dies gelang (zum Gl\u00fcck) nur halb so gut wie geplant und so lenkte die Gegenspielerin beim Versuch, den Ball zu kl\u00e4ren, das Leder direkt ins Tor. 5:0! Die G\u00e4ste kamen dann nach einer kurzen Unsicherheit in der Triesner Abwehr in der 55. Minute zum ersten Abschluss. Torh\u00fcterin JLo Corea hielt ihren Kasten aber rein. Frischen Wind brachten anschliessend Jungspunde Nasi und Nina, die auf Wolke sieben schwebende Rebi sowie Sturmflitzer Seraina. Das Liebeswochenende von Rebi Suhner zeigte seine Wirkung und so schenkte sie ihrem Team noch zwei traumhafte Tore. Wer jetzt noch M\u00fche hat mit dem Mitz\u00e4hlen: Es stand 7:0. Eine geb\u00fchrende Leistung zum Schluss dieser Saison! Nun hoffen wir, dass der Aufwind noch bis zum 18. Juni h\u00e4lt, denn dann machen sich die Triesnerinnen auf zum letzten Spiel dieser Saison in Rapperswil. Die Details zum Fanbus werden noch bekannt gegeben.<\/p>\n<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Bruno alias Sokrates Vogt f\u00fcr seine tolle Anmoderation des Spiels.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>FC Triesen \u2013 FC M\u00fcnsterlingen-Berg 7:0 (4:0)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Aufstellung:<\/strong> Ana Maria Lopez Corea, Hosenhoch-Lohner, Schmidt, T. Bolt, Wegmann, Gerner (C), Fasel, V. Bolt, Weidmann, Alabor, Nono<\/p>\n<p><strong>Ersatzbank:<\/strong> Nasi, Suhner, Aggeler, Gassner<\/p>\n<p><strong>Wer nicht dabei sein konnte:<\/strong> Captain Kindle, Gabathuler, M\u00fcller, Hermann, Meier, Gartmann, Huber, Kaiser, Burgmeier<\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong> Weidmann, Nono, Fasel (2x), Alator, Rebi (2x)<\/p>\n<p><strong>Rund um den Platz:<\/strong><\/p>\n<p>Mirla zu Eva: \u201eSet wenn sch\u00fcssisch du Goal!?\u201c<\/p>\n<p>Trainer Noge lobte Viga f\u00fcr ihre gl\u00e4nzende Leistung beim Spiel gegen den FC Ebnat-Kappel und nannte sie gar \u201eherzerw\u00e4rmend\u201c. Kurz darauf sagte Egon aber auch, dass er uns meistens nur dann lobe, wenn wir nicht so gut gespielt haben.<\/p>\n<p>Trinkgeldj\u00e4gerin Seraina jagte die Tore am Montag leider nicht so erfolgreich wie das Trinkgeld am Samstagabend beim Country &amp; BBQ Festival in Schaan.<\/p>\n<p>T\u00e4msi Bolt liess sich kurz vor Schluss aufopferungsvoll auswechseln, damit Schwesterlein V\u00e4nsi Bolt noch Spielpraxis in der Innenverteidigung sammeln konnte.<\/p>\n<p>Noge: \u201eViele Kilometer sind verbunden mit Rebeccas Liebesstunden.\u201c<\/p>\n<p>Schmidt konnte leider auch ihren zweiten Penalty in dieser Saison nicht verwandeln. Nonos helfende Worte: &#8222;Alle guten Dinge sind drei.&#8220; \u2013 Also wie jetzt?<\/p>\n<p>Carmen Alabor blickt zur\u00fcck auf eine \u00fcber 25 Jahre lange Karriere im Frauenfussball. W\u00e4hrend dieser Zeit spielte sie bis in der h\u00f6chsten Schweizer Liga problemlos mit und erzielte f\u00fcr den FCT seit August 2015 insgesamt 27 von 95 Toren. Wir bedanken uns f\u00fcr deinen Einsatz und w\u00fcnschen dir noch zwei wundersch\u00f6ne Wochen mit uns! (-:<\/p>\n<p>Trainer Noge erreichte mit dem Frauenteam des FC Triesen einiges und spielte in beiden Saisons vorne mit. Jeder kann klar erkennen, dass sich unter Trainer Noge viele Spielerinnen weiterentwickeln konnten. Egon, wir haben dich ins Herz geschlossen und freuen uns, dich bald wieder auf der Blumenau als Gast begr\u00fcssen zu d\u00fcrfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere M\u00e4dels luden am Pfingstmontag zum letzten Heimspiel der Saison ein. Ganz den meteorologischen Begebenheiten entsprechend versammelte man sich bei gl\u00e4nzendem Sonnenschein zur Mittagszeit in Triesen. 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